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Grüne besuchen JVA Lübeck

veröffentlicht am 15. September 2021 vom Wahlkampfteam

Bei einem Vor-Ort-Termin in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Lübeck haben sich Bruno Hönel, der Lübecker Bundestagskandidat der Grünen, und Konstantin von Notz, Direktkandidat für den Wahlkreis 10 und Stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen, über aktuelle Herausforderungen in der Praxis informiert. Sie loben die wichtige und engagierte Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und benennen aber auch Handlungsbedarf.

Dazu erklären Bruno Hönel und Konstantin von Notz gemeinsam:

„Es war uns ein großes Anliegen, diese wichtige Einrichtung des Strafvollzuges in Schleswig-Holstein zu besuchen, uns einen persönlichen Eindruck zu verschaffen und in den direkten Austausch mit den Verantwortlichen vor Ort zu treten.

Im Gefängnis ist neben der Sicherheitsaspekte auch die Vorbereitung auf die Zeit nach der Haft von entscheidender Bedeutung. Resozialisierung, Therapie und Ausbildungsangebote sind bereits gelebte Praxis. Dennoch ist die Finanzierung weiterer Projekte und Programme immer ein Thema. Oft fehlt es an Personal und auch Fragen der Regelungen von Zuständigkeiten wurden angesprochen. All das braucht eine ausreichende Finanzierung, mit dem Ziel der langfristigen Verbesserung der Sicherheit für alle. Guter Strafvollzug, Wiedereingliederung und eine kompetente psychosoziale Betreuung sind der Schlüssel für eine erfolgreiche Integration nach der Haft und damit auch für die Sicherheit unserer Gesellschaft.“

Bruno Hönel weiter:

„Ein mir persönlich wichtiges Anliegen ist, dass die Arbeit der JVA-Beschäftigten und der JVA im Allgemeinen immer nur dann im Blickpunkt der Öffentlichkeit steht, wenn etwas schiefgelaufen ist. Dies prägt das Image der Arbeit im Gefängnis, aber es ist eben nicht repräsentativ und vor allem wird es der Arbeit der Beschäftigten nicht gerecht. Alle Beschäftigten in der JVA leisten einen großen und bedeutungsvollen Dienst für unsere Gesellschaft, für den sie von uns allen mehr Anerkennung und Wertschätzung erfahren sollten. Einen besonderen Dank möchte ich richten an die stellvertretenden Anstaltsleiter*innen Herrn Franke und Frau Weiler, die Leiterin der Sozialtherapie Frau Dr. van den Boogaart sowie den Vollzugsleiter Herrn Rusch für die sehr aufschlussreichen Einblicke und das konstruktive Gespräch.“